Sachsen-Anhalt - Reiseland vom Harz bis zur Elbe Sachsen-Anhalt-Tourismus
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Sachsen-Anhalts Ost-West-Geschichte

Hier wurden in Marienborn einreisende Lkw abgefertigt.
(Bild: © Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn)
Ein überdachter Bereich am früheren Grenzübergang Marienborn

Rund vierzig Jahre lang war Deutschland geteilt. Erst 1989 öffneten sich für die Menschen in Ost und West die Grenzen wieder völlig. Nun war es allen wieder möglich ohne Hindernisse zu reisen. In diesem Jahr jährt sich die Grenzöffnung bereits zum 30. Mal. Auch die Landesgrenze Sachsen-Anhalts war während des Kalten Kriegs Teil des „Eisernen Vorhangs“. Heute sind von den früheren massiven Grenzanlagen nur noch einzelne Stücke erhalten. Sie stehen im Mittelpunkt des Gedenkens und der Feierlichkeiten zum Jubiläum der Grenzöffnung.

Neben der Gedenkstätte „Deutsche Teilung“ in Marienborn, einst größte Kontrollstelle an der innerdeutschen Grenze, widmen sich auch das Grenzdenkmal Hötensleben sowie die Gedenkstätten Moritzplatz in Magdeburg und „Roter Ochse“ in Halle in diesem Jahr den Themen Grenzöffnung und Wiedervereinigung. Neben Dauerausstellungen zur Geschichte der jeweiligen Orte finden dort 2019 auch zahlreiche Veranstaltungen mit dem Fokus innerdeutsche Grenze und Fall des Eisernen Vorhangs in Europa statt. 

Informationen

„30 Jahre Grenzöffnung“

Veranstaltungsauswahl: 

21. Juli, 14 bis 16 Uhr: „30 Jahre Grenzöffnung zwischen Weferlingen und Grasleben“, Heimat- und Apothekenmuseum Weferlingen

29. August bis 6. Oktober: „Unter Druck. Die Zeitungen der Friedlichen Revolution“, Gedenkstätte Moritzplatz, Magdeburg

3. Oktober, 19 Uhr: Konzert zum Tag der Deutschen Einheit, Alte Fabrik, Haldensleben

9. November: Jubiläumsfest „Region Grenzenlos“, Gedenkstätte Deutsche Teilung, Marienborn

19. November: 30 Jahre Grenzöffnung in Hötensleben, Evangelische Kirche Hötensleben

Überreste der Grenzbefestigung am Grünen Band
(Bild: flickr.com/pilot_micha, CC BY-NC2.0, beschnitten)
Zaunreste im Vordergrund und ein Wachturm inmitten grüner Landschaft gehen auf die frühere innerdeutsche Grenze zurück

Naturmonument „Grünes Band“

Über die vierzig Jahre, in denen das Grenzgebiet zwischen beiden deutschen Staaten kaum genutzt und nur von wenigen betreten werden durfte, hat sich entlang der innerdeutschen Grenze eine einzigartige Naturlandschaft entwickelt. Nahezu unberührt entstand auf den knapp 1400 Kilometern zwischen Bayern und Ostsee ein Lebensraum für über 1200 seltene und teils bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Diese Biotope blieben nach der Öffnung der Grenze und der Beseitigung der Grenzanlagen erhalten und werden nun unter dem Titel „Grünes Band“ zusammengefasst. 

Heute ist das frühere Grenzgebiet daher ein spannendes und entspannendes Ziel für Aktivitäten in der Natur. Ob per Pedes, mit dem Fahrrad oder auf dem Rücken eines Pferds können die abwechslungsreichen Landschaften entlang der Landesgrenze Sachsen-Anhalts erkundet werden. Beginnend im Süden mit dem Harzer Grenzweg im Mittelgebirge, zieht sich das Grüne Band über die hügelige Bördelandschaft rund um Marienborn bis hin zur Moorlandschaft Drömling mit seinen zahlreichen geschützten Tier- und Pflanzenarten. Einige Tourenvorschläge und Sehenswürdigkeiten entlang des Grünen Bands haben wir hier zusammengestellt.

Der BUND, dem der Erhalt des „Grünen Bandes“ ein besonders wichtiges Anliegen ist, veranstaltet regelmäßig Exkursionen, Ausflüge und Radtouren in den unterschiedlichen Abschnitten des Grünen Bands. Eine Übersicht der Veranstaltungen findet man auf der Website des BUND Sachsen-Anhalt

Kontakt

IMG – Investitions- und Marketing­gesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg

Tel.: +49 (0) 391 568 99 80
Fax: +49 (0) 391 568 99 51

tourismus@img-sachsen-anhalt.de

Information

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