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Das Winckelmann-Museum Stendal eröffnet wieder

Nach zwei Jahren Umbauzeit wird am Freitag, 7. Dezember, das Winckelmann-Museum in Stendal wieder eröffnet. Der Festakt fällt zusammen mit der Jahresversammlung der Winckelmann-Gesellschaft. Zum Festakt wird auch Rainer Robra, Staats- und Kulturminister Sachsen-Anhalts, erwartet. Ab dem 9. Dezember ist das Museum dann auch wieder für die breite Öffentlichkeit zugänglich. 

Das Winckelmann-Museum in der Hansestadt Stendal. (Bild: Winckelmann-Gesellschaft e.V.)

1955 eröffnete das Museum an der Stelle des Geburtshauses des wohl berühmtesten Stendalers: Johann Joachim Winckelmann. Er gilt als Begründer von Archäologie und Kunstgeschichte und war zu Lebzeiten europaweit viel gelesener Autor. In den Jahrzehnten nach der Gründung wurde das Museum wurde es immer wieder erweitert. Anlässlich des Winckelmann-Jubiläums 2017/2018 wurde der gesamte Komplex intensiv umgebaut. Für rund 3,3 Millionen wurden die Gebäude saniert und ein Verbindungsbau neu errichtet. Dort finden sich Foyer, Museumscafé und – im Obergeschoss – die Bibliothek der Winckelmann-Gesellschaft. Durch den Neubau ist das Museum nun weitgehend barrierefrei. 

Winckelmann-Ausstellung neu gestaltet

Zugleich wurden die Ausstellungen des Museums neu gestaltet und erweitert. So zeigt die neu konzipierte Winckelmann-Schau nun neben antiken Originalen, Druckgrafik, Gemälden und Abgüssen auch die drei berühmten Statuen, die Winckelmann zu seinen Schriften über die antike Kunst inspiriert haben. Zwar sind die Laokoongruppe, der Torso vom Belvedere und der Apollon vom Belvedere nur als Abgüsse zu sehen, aber eben erstmals alle drei zusammen in Stendal. Und so kann sich der Besucher den Weg durch die Menschenmassen in den Vatikanischen Museen ersparen. 

Natürlich gingen auch die Entwicklungen im Museumsbereich nicht am Winckelmann-Museum vorbei. So sind die Ausstellungsräume intensiv farblich gestaltet und es gibt einen Audioguide für die Besucher. Hinzu kommen multimediale Stationen und spezielle Bereiche für Kinder, die dort wortwörtlich in Kontakt mit den Ausstellungsstücken kommen können. Das bisher existierende Kinder- und Erlebnismuseum ist zu einem Familienmuseum erweitert worden, in dem Jung und Alt gemeinsam spielerisch die Welt der Antike entdecken können. 

Blick auf die sogenannte Schönheitspyramide in der Winckelmann-Ausstellung. (Bild: Winckelmann-Gesellschaft e.V.)

Sonderausstellung zu Winckelmann & Lessing

Das ganze wird ergänzt durch die Kabinetts- oder vielmehr Sammlungsausstellung „8000 Jahre Kunst für das Museum“. Hier werden Künstlernachlässe und Sammlungen präsentiert, die dem Museum von Mitgliedern der Winckelmann-Gesellschaft gestiftet wurden. Zur Neueröffnung wird auch gleich die erste Sonderschau gezeigt. „‚Niemand kann den Mann höher schätzen als ich‘ – Winckelmann & Lessing“ befasst sich mit dem Verhältnis der beiden Gelehrten. Dabei geht es vor allem um Lessings Rezeption von Winckelmanns Schriften und auch um dessen Auseinandersetzung mit dem Hallenser Professor Christoph Adolph Klotz. Diese teils polemische Kontroverse leitete eine neue Form der wissenschaftlichen Debatte ein. Die Sonderausstellung entstand in Kooperation mit dem Lessingmuseum Kamenz.

Winckelmann-Museum Stendal

Winckelmannstraße 36–38
39576 Stendal

Öffnungszeiten: 
Oktober bis März:
Dienstag bis Sonntag von 10 Uhr bis 17 Uhr

April bis September: 
Dienstag bis Sonntag von 10 Uhr bis 18 Uhr

Eintritt:
7 Euro, 5 Euro ermäßigt

Weitere Informationen:
Museumswebsite

„Niemand kann den Mann höher schätzen als ich – Winckelmann & Lessing“

Sonderausstellung mit dem Lessingmuseum Kamenz

Winckelmann-Museum Stendal
Winckelmannstraße 36–38
39576 Stendal

Laufzeit:
9. Dezember 2018 bis 30. März 2019

Kontakt

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Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg

Tel.: +49 (0) 391 568 99 80
Fax: +49 (0) 391 568 99 51

tourismus@img-sachsen-anhalt.de

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