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28. Kurt Weill Fest: Was sind Grenzen?

Der Festspielfrühling naht! Vom 28. Februar bis 15. März 2020 präsentiert das Kurt Weill Fest in Dessau-Roßlau, Magdeburg, Halle (Saale)und Wörlitz Künstler und Ensembles in 53 Veranstaltungen. Dabei setzt Intendant Jan Henric Bogen, der die künstlerische Leitung im Festspieljahr 2020 erstmals übernimmt, bei seinem Motto auf eine Frage, die zu Weills Zeiten ebenso aktuell war wie heute: Was sind Grenzen? Sie soll Künstler*innen und Zuschauer*innen einladen zum Nachdenken und Diskutieren.


Kurt Weill, am 2. März 1900 in Dessau geboren, von der Nazi-Diktatur verfolgt, floh von Berlin über Paris nach New York – und wurde von einem der erfolgreichsten Komponisten Deutschlands zu einem der erfolgreichsten Komponisten am legendären Broadway. Er war dabei stets selbst ein Grenzgänger zwischen den Stilen und Genres und fand dabei eine wunderbare Balance zwischen ernsthaften und unterhaltenden Elementen. Ihm zu Ehren wird seit 1994 in seiner Geburtsstadt Dessau alljährlich das Kurt Weill Fest veranstaltet.

Auf der Bühne sind ab dem 28. Februar 2020 traditionell große Namen wie Rolando Villazón, Thomas Quasthoff, Martina Gedeck, Julia Engelmann, Tim Fischer oder dem Moka Efti Orchestra, dem Originalorchester aus der Erfolgsserie „Babylon Berlin“, aber auch junge, vielversprechende Künstler und Ensembles zu erleben. Spannende Produktionen, Orchesterabende und große Bühnenwerke Weills vervollständigen das umfangreiche Festspielprogramm.

Mit Vladimir Korneev als Artist-in-Residence konnte ein Künstler gewonnen werden, der mit seinen empfindsamen und hochemotionalen Interpretationen genreübergreifend überzeugt. Passend zum Motto erleben sie das MDR-Sinfonieorchester mit dem Programm „Grenzgänger“: Top-Geiger Benjamin Schmid wird unter der Leitung von Stefan Asbury Weills Violinkonzert op. 12 und weitere Werke, die für die klassische Musik des 20. Jahrhunderts richtungsweisend waren, interpretieren. Tim Fischer, brillierender Chansonnier, präsentiert mit seinem Programm „Die alten schönen Lieder“ frivolen Couplet, bissige Satire à la Georg Kreisler und Balladen zwischen Bert Brecht und Friedrich Hollaender. Der Intendant der Komischen Oper Barrie Kosky lässt mit den international erfolgreichen Sängerinnen Alma Sadé und Helene Schneiderman eine vergessene Gattung wiederaufleben: die Jiddische Operette. Zwischen Exil, Einsamkeit und Heimweh, aber auch der Lust am Leben, allem zum Trotz, zeigen diese Werke, dass die Kunst eines der besten Mittel der Erinnerung ist.

Die belgische Künstlerkooperative The Airport Society präsentiert mit „Unknown, I live with You“ eine immersive Operninstallation, basierend auf den Texten anonymer afghanischer Schriftstellerinnen. Trotz auferlegter Stille wird hier eines in aller Deutlichkeit spürbar: die Rebellion gegen das Patriarchat. Außerdem zu erleben: die umjubelten Berlin Comedian Harmonists, die mit ihrem Programm „Veronika, der Lenz ist da“ die unvergesslichen Hits ihrer großen Vorbilder, vom kleinen grünen Kaktus, über Veronika, der Lenz ist da bis zur Bar zum Krokodil präsentieren.

Rund um die Konzerte bieten Führungen und Konzerte von Nachwuchskünstler*innen im Rahmenprogramm den Zuschauern die Möglichkeit das Werk, aber auch den Geburtsort des Komponisten und das Motto des Festivals näher kennenzulernen.

Das komplette Programm finden Sie unter www.kurt-weill-fest.de. Tickets erhalten Sie ebenfalls online oder telefonisch unter 0341 14 990 900.

Foto zeigt bunte Fahnen mit der Aufschrift „Kurt Weill Fest"

Foto: © Kai Bienert

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