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„Tasting Tomorrow“

Plakatmotiv zur Ausstellung „Tasting Tomorrow“
Menschen stehen um einen Tisch voller Lebensmittel, fotografiert von oben.

Porzellan und Nahrung in einem symbiotischen Verhältnis: Das können Besucher der Ausstellung „Tasting Tomorrow“ in der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt erleben. Porzellan bietet dort der Nahrung einen gestalteten Raum, dient als Inspirationsquelle und Umgebung. Andererseits füllt die Nahrung das Porzellan mit Wärme oder Kälte, mit Farbe, Duft und Struktur. Nicht zuletzt erzeugen sie gemeinsam den Geschmack. Beide – Nahrung und Porzellan – lösen gleichermaßen Emotionen aus und die Leidenschaften für Porzellan wie für Essen liegen dicht beieinander. Diese Verhältnis reicht lange zurück, denn Gefäß und Nahrung zählen zu den beständigsten Begleitern des Menschen und sind fundamentale Bestandteile im Alltag eines Jeden.

Wie ist das Porzellan der Zukunft?

Im Rahmen eines Workshops setzten sich zwölf von einer international besetzten Jury ausgewählte Teilnehmer aus den Bereichen Design, Kunst und Handwerk einen Monat lang mit dem Verhältnis von Kulinarik, Bauhaus und Porzellan auseinander. Sie versuchten Antworten zu finden auf die Frage nach dem Geschmack und dem Porzellan der Zukunft: Auréline Caltagirone (Frankreich), Mieke Cuppen (Niederlande), Carmen Dehning (Deutschland), Laura Görs (Deutschland), Anna Kantanen (Finnland), Raili Keiv (Estland), Aneta Koutná (Tschechische Republik), Xin Zhe Luo (China), Antje Pesel (Deutschland), Jonathan Radetz (Deutschland), Birgit Severin (Deutschland) und Maurice E. Zacher (Deutschland). Gastgeber war die Kahla/Thüringen Porzellan GmbH, wo schon seit 1844 Porzellan hergestellt wird.

Beispiel der im Workshop entstandenen Porzellanobjekte von Maurice E. Zacher.
(Bild: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt/Matthias Ritzmann)
Zwei Porzellanobjekte mit typisch blauer Bemalung und Vergoldung

Informationen

„Tasting Tomorrow“

Ort: Kunststiftung Sachsen-Anhalt, Neuwerk 11, 06108 Halle (Saale)

Öffnungszeiten:
14. April bis 19. Mai Juni 2019
Mittwoch – Sonntag, Feiertage: 14 bis 18 Uhr
Sonderöffnung zur Langen Nacht der Museen am 11. Mai bis 23 Uhr

Eintritt: 3 Euro, ermäßigt 1 Euro

Weitere Informationen auf der Website der Kunststiftung

Begleitprogramm

4. Mai, 15 Uhr: Kinderkunstnachmittag
„Es ist angerichtet“ – Teller und Essen gemeinsam produziert mit Aneta Koutná und Antje Pesel. Anmeldungen bis zum 26. April 2019 per Mail.
Für Kinder ab 8 Jahre, Teilnahmebeitrag 5 €.

11. Mai, 18:30 Uhr: Familienkunstabend mit Stefan Schwarzer
MIT BAUHAUS UM DIE WELT! Per Google-Street-View geht’s auf Exkursion zu Bauhausgebäuden auf der ganzen Welt! Gemeinsam erforschen wir die Architektur und dokumentieren unsere Wahrnehmungen in spielerischen Zeichnungen.

12. Mai, 15 Uhr: Eine Japanerin am Bauhaus
Bebilderter Vortrag von Prof. Mariko Takagi
Die 20-jährige Yamawaki Michiko begleitete ihren Mann, Yamawaki Iwao, 1930 ans Bauhaus in Dessau. Michiko stammte aus einer Familie in der die Tradition und Kultur des Tees noch gelebt wurde. Die junge Frau suchte und fand Parallelen zwischen dem Bauhaus und der Tee-Zeremonie.
Im Anschluss laden wir zum Teetrinken ein.

Geheimrezepte sind historisch gewachsen und überliefert, aber auch in Zukunft werden die Experimente um die besten Rezepturen nicht weniger werden. Wohin aber entwickelt sich das Verhältnis zwischen Geschirr und Speisen? Wie sieht es aus? Wie schmeckt es? Das Zukunftslabor „Tasting Tomorrow“ folgt dem Bauhausgedanken und sucht modern denkend die Verbindungen zwischen Formen der Zubereitung von Speisen und dem darauf abgestimmten Geschirr oder umgekehrt.

Gemeinschaftsidee weiterentwickeln

Grundsatz am Bauhaus war, dass alles Lernen, Experimentieren, Erfinden und Arbeiten ein gemeinschaftliches sein muss. In diesen Kontext müssen auch die legendären Bauhaus-Feste eingeordnet werden, aber ebenso die verschiedenen Formen gemeinsamen Essens. So ist das Herzstück und Ziel von „Tasting Tomorrow“ auch, die Idee von Gemeinschaft weiterzuentwickeln. Daher wurde im Atelier der Kahla/Thüringen Prozellan nicht nur mit Porzellan gearbeitet, sondern auch mit Nahrungszubereitung experimentiert und gemeinsam gekocht. 

Die Arbeiten entstanden so im regen Austausch der Teilnehmenden. Sie sind sozusagen die greifbar gewordenen Ergebnisse lebhafter Diskussion rund um die Nahrungsherstellung, Sinneswahrnehmungen, soziales Miteinander und Genuss in der Zukunft. Diese Ergebnisse sind nun bei der Kunststiftung Sachsen-Anhalt in Halle zu sehen. Die Stipendiatinnen der Kunststiftung, Aneta Koutná und Antje Pesel, werden mittels ausgeklügelter Workshops gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern Ideen für das Darreichen eines Geschmacks der Zukunft in der Ausstellung weiterentwickeln und zeigen.

Kontakt

IMG – Investitions- und Marketing­gesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg

Tel.: +49 (0) 391 568 99 80
Fax: +49 (0) 391 568 99 51

tourismus@img-sachsen-anhalt.de

Information

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Reiseveranstalter:

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