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„Reformstadt der Moderne“

Plakat zur Ausstellung „Reformstadt der Moderne“. (Bild: Kulturhistorisches Museum Magdeburg)
Plakat zur Ausstellung „Reformstadt der Moderne“ im Magdeburger Kulturhistorischen Museum.

Die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts, Magdeburg, steht wie kaum eine zweite deutsche Großstadt für den Aufbruch in die Moderne nach dem Ersten Weltkrieg. Trotz schwierigster Rahmenbedingungen, vor allem in der Wirtschaft, stellte sich Magdeburg neu auf.

Offensiv in die Zukunft ausgerichtet, entwickelten der frisch berufene Stadtbaurat Bruno Taut und seine Mitarbeiter Pläne und Visionen für ein fortschrittliches Magdeburg.

Dieser Ära von den 1920er-Jahren bis 1933 widmet sich nun eine Ausstellung im Magdeburger Kulturhistorischen Museum. Vom 8. März bis zum 16. Juni werden unterschiedlichste Aspekte der „Reformstadt der Moderne“ beleuchtet.

Denn neben den bekannten Aspekten wie den großen Wohn­bau­pro­grammen, aus denen nicht nur die Gartenstadt Reform oder die Hermann-Beims-Siedlung hervorgingen, leitete die Stadt Magdeburg in zahlreichen weiteren Bereichen des städtischen Lebens Neuerungen und Veränderungen ein.

Informationen

„Reformstadt der Moderne“

Ort: Kulturhistorisches Museum Magdeburg, Otto-von-Guericke Straße 68-73, 39104 Magdeburg

Öffnungszeiten:
8. März bis 16. Juni 2019
Dienstag – Freitag: 10 bis 17 Uhr
Samstag & Sonntag: 10 bis 18 Uhr

Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro

Weitere Informationen auf der Website des Museums.

Die von Carl Krayl gestaltete so genannte Blitzfassade der Otto-Richter-Straße 2 in Magdeburg.
(Bild: Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH)
Bunt gestaltete Hausfassade: Blitzlinien auf blauem Grund.

So wurde die Stadt etwa unter dem Stadtschulrat Hans Löscher zu einem Zentrum der Reformpädagogik. Auch die medizinische Versorgung stand auf der Agenda der Reformer. Sie führten beispielsweise Reihenuntersuchungen für Schulkinder ein und bauten das Gesundheits- und Versorgungswesen im großen Stil aus.

Zu guter Letzt errang Magdeburg mindestens deutschlandweit Aufmerksamkeit mit seinem neuen Ausstellungsgelände im Stadtpark Rotehorn, das mit der Deutschen Theater-Ausstellung 1927 eingeweiht wurde. Ein anderer Faktor waren die von Taut beauftragten und von seinem Mitarbeiter Carl Krayl entworfenen bunten Fassadenbemalungen, die mit dem vorherrschenden Einheitsgrau brachen.

All dies, aber auch das Ende der Moderne und Kultur mit dem Beginn der NS-Diktatur, ist bis zum 16. Juni unter dem Titel „Reformstadt der Moderne. Magdeburg in den Zwanzigern“ zu sehen.

Kontakt

IMG – Investitions- und Marketing­gesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg

Tel.: +49 (0) 391 568 99 80
Fax: +49 (0) 391 568 99 51

tourismus@img-sachsen-anhalt.de

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