Sachsen-Anhalt - Reiseland vom Harz bis zur Elbe
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Stories

Mittelalterliche Statuen im Dommuseum Ottonianum (Bild: Dirk Mahler)

Der erste Kaiser – Otto der Große

„Seit Karl dem Großen hat auf dem Königsthrone kein gleich bedeutender Regent und Schützer unseres Landes gesessen“, schreibt Thietmar von Merseburg in seiner weltberühmten Chronik. Er konnte als Zeitgenosse von Kaiser Heinrich II. auf die Epoche einer der bedeutendsten Herrscherdynastien Europas zurückblicken: die Epoche der Ottonen. Die von ihm verfasste achtbändige Chronik ist eine der wichtigsten Quellen zur Geschichte der ottonischen Herrscherfamilien zwischen 908 und 1018. Sein uneingeschränktes Herrscherlob galt Otto dem Großen.

Spannend wie ein Roman und doch fundierte Geschichte: Thietmars Chronik

Erstmals sind alle mittelalterlichen Schriftzeugnisse dieses Werkes zusammen in einer Sonderausstellung zu sehen. Vom 15. Juli bis 4. November zeigen die Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz in „Thietmars Welt. Ein Merseburger Bischof schreibt Geschichte“ die wertvollen Handschriften.

Anlass für die Schau sind der 1000. Todestag Thietmars sowie das diesjährige Jubiläum „25 Jahre Straße der Romanik“.

Falken hoch über dem Harzer Falkenstein 

Über der Burg Falkenstein im Harz kreist ein Greifvogel. Bis der Falkner ihn zur Rückkehr ruft. Nach dem Ende der Show verteilt sich das Publikum wieder auf dem Gelände der Burg, schaut sich Ausstellungen an, setzt sich in die Schänke oder entdeckt die historischen Räume des alten Gemäuers. Wer Romanisches sucht, muss genau hinschauen. Dennoch ist Burg Falkenstein eines der Highlights an der Straße der Romanik, die in diesem Jahr ihr 25-Jähriges feiert.

Schönheit erhalten – Karl Friedrich Schinkel und die Rettung des Klosters Memleben

Zum ersten Mal zeigt das Kloster und Kaiserpfalz Memleben in Sachsen-Anhalt eine Memleben-Zeichnung des preußischen Baumeisters und Stadtplaners von 1820. Im Rahmen der Sonderausstellung „WISSEN + MACHT. Der Hl. Benedikt und die Ottonen“ ist dieses einmalige Dokument noch bis zum 15. Oktober 2018 zu besichtigen, mit dem Schinkel seine Rolle als Denkmalschützer unterstrich.

Im Dialog mit den alten Meistern

Holzbildhauermeister Uwe Bormann restauriert Kunstwerke entlang der Straße der Romanik – und verrät Schnitztricks in Werkstatt-Kursen. 

Rund ein Jahrtausend leben die Kunstwerke entlang der Straße der Romanik schon, oftmals Wind und Wetter und (Holz-)Wurm ausgesetzt; auch der Achtlosigkeit der Menschen. Darum haben Denkmalschützer ein wachsames Auge auf die Kostbarkeiten, im Bunde mit Handwerkern, den Nachfolgern der einstigen Schöpfer. Einer von ihnen ist Holzbildhauermeister Uwe Bormann. Er restauriert aber nicht nur, regelmäßig öffnet er seine Werkstatt für Laien und gibt Schnitzkurse.

Was für eine Wirtschaft

Im einstigen Prämonstratenser-Kloster Jerichow hat sich die historische Selbstversorgung zum attraktiven Besucherservice gewandelt.

„Die Klosterwirtschaft“ ist in der von Prämonstratensern errichteten Anlage in Jerichow das große Thema im 25. Jahr an der „Straße der Romanik“. Direkt an dieser besucherstarken Tourismusroute von Sachsen-Anhalt gelegen, lebt das Kloster Jerichow von seinen geschichts- und naturinteressierten Besuchern. Die historischen Wirtschaftszweige Backsteinbau, Kräutergarten, Brennerei, Küche und Backstube werden hier den heutigen Bedürfnissen entsprechend wiederbelebt.

„Heimat ist nicht zu ersetzen“

Straße der Romanik aus anderer Sicht: Die Schlagersängerin Linda Hesse liebt Halberstadt, seine Schätze und die Menschen

Die Straße der Romanik verbindet Burgen und Königspfalzen und Dome mit imposanten Domschätzen. Aber sie ist auch eine Route, die Menschen verbindet, die Geschichten zu erzählen haben und ihre Heimat lieben. Dazu zählt die Schlagersängerin Linda Hesse. Die gebürtige Halberstädterin trägt die Botschaft, wie schön es hier ist, in die Welt hinaus.

Die heilige Mathilde. Heilige des Volkes. 

Über 1000 Jahre nach ihrem Tod  ist die Wertschätzung der heiligen Mathilde in Quedlinburg immer noch spürbar. Sie ist die Heilige des Volkes, denn für eine Heiligsprechung durch den Papst im Vatikan gab es keine bezeugten Wunder. Ihr weltlicher Einsatz für die Armen veranlasst die Quedlinburger auch heute noch, ihr Andenken zu ehren.

Magdeburg – wie Kaiser Otto I. für seine Lieblingspfalz stritt

Vor 1050 Jahren: Eine Urkunde. Ein neues Bistum.

Besonders hingezogen zu Magdeburg fühlte sich Otto I. schon lange. Die Stadt war Anfang des 10. Jhd. noch ein kleiner Grenzhandelsplatz mit Kontakt zu den ostelbischen Slawenstämmen. Doch der König liebte diesen Ort so sehr, dass er ihn zu seiner Lieblingspfalz machte und später seiner ersten Gemahlin, der englischen Königstochter Editha, als Morgengabe schenkte.

Ich habe hier meine Heimat gefunden.

Christiane Hansen leitet das Zisterzienserinnenkloster Helfta

Ein katholisches Kloster gleich vor den Toren der Lutherstadt Eisleben habe seinen Reiz, meint Priorin Christiane Hansen. Im Mittelalter war ihr Zisterzienserinnenkloster St. Marien die Keimzelle der deutschen Frauenmystik und ist heute ein Juwel an der „Straße der Romanik“. Dazwischen erlebte es eine wechsel- wie auch leidvolle Geschichte. Nach der Auflösung im Zuge der Reformation wurde es über 400 Jahre lang zweckentfremdet genutzt – bis zu seiner Wiedereinweihung 1999.

Geheimnisvoller Domschatz. Verschollene Kostbarkeiten.

Spannend wie ein guter Krimi gestaltete sich in den 1990er Jahren die Rückkehr des Domschatzes Quedlinburgs, der im Zweiten Weltkrieg als Diebesgut in die USA gelangte. Doch die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Sind die beiden verschollenen  Schätze noch in Dallas?

Köstlich! Kulinarische Entdeckung an der Straße der Romanik

Wer die Straße der Romanik bereist, wird nicht nur von berühmten Burgen, Domen und Klöstern beeindruckt sein. Zwischen den 88 Bauwerken entlang der Route, die sich seit 25 Jahren durch Sachsen-Anhalt schlängelt, finden sich auch andere Gründe zu verweilen: Shops mit besonderen Köstlichkeiten, winzige Kapellen und Kirchlein oder stattliche Bürgerhäuser. „Verborgene Schätze an der Straße der Romanik“ nennen sich die Tipps, von der EU für den ländlichen Raum gefördert. Einer der über 40 Erlebnispunkte ist Pollands Hof in Rohrsheim. 

Theophanu brachte byzantinische Künstler und Handwerker nach Mitteldeutschland, gründete Klöster und führte die „Griechenmärkte“ ein.

Theophanu. Die Schöne aus Byzanz

Die erste deutsche Kaiserin kam aus Istanbul. Mit einem Gefolge von Künstlern und Handwerkern aus dem damaligen Konstantinopel revolutionierte sie im frühen Mittelalter die Kultur in Mitteldeutschland und schenkte uns den Nikolaustag. Ihre Spuren sind noch heute in Magdeburg, Memleben und Quedlinburg zu finden.

Faszinierende Verbindung von Raum und Klang

Nach dem MUSIKSOMMER ist vor dem MUSIKSOMMER. Gerade ist die 26. Saison des MDR Musikfestivals mit über 40 Konzerten in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen zu Ende gegangen, da steht das Programm für die kommende Saison auch schon fest. MDR MUSIKSOMMER-Manager Oliver Jueterbock muss weit voraus denken, will er doch musikalische Koryphäen an ausgewählte Spielorte im Sendegebiet des MDR holen. Zu den beliebtesten Konzerten für Gäste wie auch Künstler gehören die an der „Straße der Romanik“. 2018 feiert Sachsen-Anhalts erfolgreiche Tourismusroute ihren 25. Geburtstag.

Trauben mit Ausblick

Er macht bei Wettbewerben von sich Reden, der Wein mit dem Etikett „Wiegandt & Söhne“, gewachsen auf einem nur halben Hektar kleinen Weinberg über der Unstrut, zwischen der Neuenburg und dem Kloster Zscheiplitz. Ab 2019 wird die alteingesessene Familie Bio-Weine einschenken.

Der romanische Comic - Domschatz Halberstadt

„Halberstadt – Ihr Tor zum Harz“, mit diesem Slogan wirbt die Stadt an der „Straße der Romanik“ für ihre Sehenswürdigkeiten. Tatsächlich wirken die beiden Domtürme vom Weiten wie riesige Torpfeiler. Wer ihre Verlockung zum Bleiben annimmt, wird Staunen ob der Geschichten um die Geschichte der einsJgen Bischofsstadt. Karl der Große gründete hier 804 ein Bistum. 859 wurde der erste Dom geweiht. Baustart für die bis heute stehende gotische Kathedrale war 1236.

Steil bergauf - Schlifterweinberg von Freyburg

Der Schlifterweinberg von Freyburg (Unstrut) wirbt für die Rebsäfte der Region. Kurz bevor die Unstrut bei Naumburg in die Saale mündet, durchfließt sie ein bergiges Tal. An ihre Ufer schmiegt sich dort das Weinbaustädtchen Freyburg. Wer ein Gespür für den Ort bekommen möchte, könnte seine Visite auf der Terrasse des Berghotels „Zum Edelacker“ beginnen.

Immer noch ein Menschenfinder - Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg

Der heilige Norbert von Xanten (1080-1134), im Leben wie im Tode eine große europäische Figur des 12. Jahrhunderts, erhält jetzt im Magdeburger Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen seine Grablege in der Krypta zurück. Aus diesem Anlass blickt Prior Prof. Dr. Clemens Dölken (O.Praem) auf die Lebensreise des Hl. Norbert.

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Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg

Tel.: +49 (0) 391 568 99 80
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Rote große Buchstaben D und B, rot umrandet: Das Logo der Deutschen Bahn