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Sonnenobservatorium Goseck

Sonnenobservatorium Goseck

„Woodhenge" – am Anbeginn der Zeitrechnung

Sonnenobservatorium Goseck
Sonnenobservatorium Goseck

Noch um einiges älter als die Himmelsscheibe von Nebra, ja sogar als Stonehenge ist das Sonnenobservatorium Goseck. Immerhin wurde die Kreisgrabenanlage schon 4800 v. Chr. errichtet und ist somit auch das älteste Sonnenobservatorium der Welt.

Wozu das Sonnenobservatorium Goseck diente? In Goseck erforschten einst Steinzeitmagier den Himmel. Die Nachkommen der ersten Bauern Europas bestimmten rund 4.800 vor Christi ihre Saat- und Erntezeiten mit Hilfe des hölzernen Sonnentempels. Funde sprechen dafür, dass ihre Priester im Sonnenobservatorium Goseck sogar Menschen opferten, um eine gute Ernte und den Schutz der Götter zu sichern. 

Für die authentische Rekonstruktion wurden 1.675 Eichenstämme an der Stelle in den Boden gerammt, an der Luftbild-Archäologen 1991 die Umrisse des Sonnenobervatoriums Goseck entdeckten.

Das Sonnenobservatorium Goseck ist das Vermächtnis einer Kultur, die älter ist als Ägyptens Pyramiden und von der vieles noch immer im Verborgenen liegt. Ein eigens eingerichteter Infopoint im nahen Schloss Goseck gibt Besuchern Auskunft über die Geschichte des Observatoriums, seine Entdeckung, die Rekonstruktion und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Mehr Informationen zum Sonnenobservatorium Goseck finden Sie hier.

So wurde das Sonnenobservatorium Goseck genutzt

Sonnenobservatorium Goseck

Das Sonnenobservatorium Goseck hatte drei Tore und einen Durchmesser von 75 Metern. Das Südosttor ermöglichte ein exaktes Anpeilen des Sonnenaufgangspunktes zur Wintersonnenwende am 21. Dezember um etwa 5.000 vor Christi. Das Südwesttor ist auf den Sonnenuntergangspunkt ausgerichtet. In den Holzpalisaden der Kreisanlage gibt es spezielle Aussparungen, so genannte Zeitmarken, durch die an bestimmten Tagen im Jahr die Sonnenstrahlen fallen. Dazu gehören der 9. April, der 1. Mai, der 1. August und der 4. September. An diesen Tagen versammelten sich die Menschen vor 7.000 Jahren zu rituellen Festen im Sonnenobservatorium Goseck und huldigten ihrer Fruchtbarkeitsreligion mit Schamanismus.


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