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Landesgartenschau 2018 in Burg

...von Gärten umarmt

Die Landesgartenschau in Burg

Nach jahrelanger Vorbereitung öffnet die Landesgartenschau in Burg vom 21. April 2018 an ihre Tore für die Besucher. Für 170 Tage erblüht die Stadt Burg wie nie zuvor. Vier Ausstellungsflächen – der Goethepark, der Weinberg, Ihlegärten und Flickschupark – laden inmitten der Altstadt der 1070-jährigen Rolandstadt bei Magdeburg zum Entdecken und Spazieren ein. 

Der Goethepark

Der Goethepark ist der Eingang zur Landesgartenschau. Bereits 1913 wurde er als „Bahnhofsanlagen“ im Westen der Stadt angelegt und bildet eine grüne Achse zwischen Bahnhof und dem Stadtzentrum. Mit seinen 9,5 Hektar bildet er einen Schwerpunkt städtischer Erholung. Zur Landesgartenschau wurden im Goethepark verschiedene Themengärten angelegt. Ein besonderes Highlight ist der Rosenpavillon nahe der Hauptbühne. Auch eine Skateranlage und Spielmöglichkeiten wurden geschaffen. 

Das Feuerwehrdenkmal und die Ehrenfriedhöfe als Orte des stillen Gedenkens bieten einen Kontrast. Hier werden auch historische Grabsteine und Mustergräber präsentiert, die die Steinmetzkunst und die Arbeit der Friedhofsgärtner darstellen. Seit Oktober 2017 ist der Goethepark Teil von Sachsen-Anhalts Netzwerk „Gartenträume“.

Die neuen Reben auf dem Weinberg (Bild: © Landesgartenschau Burg 2018 GmbH)

Weinberg

Unmittelbar an der Stadtmauer gelegen lädt der Weinberg zum Blick über die Ihle und die Stadt Burg ein. Der Weinberg gilt als einer der ältesten Plätze der Stadt. Auf der Hangkante des Vorflämings gelegen, wurden in seinem Inneren Eiskeller angelegt. Oben ist der 1902 errichtete Wasserturm der Blickfang. Zur Landesgartenschau wurden 350 Weinreben gepflanzt, die zusammen mit Obstbäumen, fruchttragenden Gehölzen und Staudenbeeten das Thema „Wein und Genuss“ aufnehmen. Dazu passend gibt es die Gastronomie „Weinlaube“ mit Weinausschank und leckeren Imbissangeboten. 

Üppige Uferbepflanzungen und zehn attraktive Gärten von Partnerstädten aus Sachsen-Anhalt machen auch einen Spaziergang entlang der Uferpromenade der Ihle zum Genuss. Eine Landschaft mit Kakteen und Sukkulenten und einer Miniatur-Western-Eisenbahn sind ebenfalls auf dem Weinberg zu finden. Auch in die historischen Eiskeller können die Besucher einen Blick werfen. Auch der Weinberg ist seit Oktober 2017 Teil des Netzwerks „Gartenträume“.

Blick auf die Terrassen an der Ihle (Bild: © Landesgartenschau Burg 2018 GmbH)

Ihlegärten

Wo sich die Ihle und ein mittelalterlicher Handelsweg kreuzen, wurde Burg gegründet. So spielte der Fluss für die Entwicklung der Stadt eine wichtige Rolle – ob als Schutz für die Siedlung, als Transportweg oder als Faktor für die industrielle Entwicklung. Für die Landesgartenschau sorgen die Ihle-Auen wieder für eine unmittelbare Verknüpfung von Stadt und Landschaft. Sie bilden ein fast einen Hektar großes Band von Gärten zwischen Flickschupark und Weinberg – und das inmitten in der Burger Altstadt.

Die Ihlegärten wurden schon 2016 als erste Ausstellungsfläche fertiggestellt. Terrassengärten laden mit Sitzstufen zum Verweilen ein, während in den Parzellengärten regionale Künstler ihre Werke vorstellen. Vertreten sind auch die Kirchen der Stadt und die Partnerstädte Tira (Israel) und La Roche-sur-Yon (Frankreich).

Kinder am Flickschuteich (Bild: © Stadt Burg)

Flickschupark

Ist der Goethepark der Eingang zur Landesgartenschau, so ist der Flickschupark das Tor zur Landschaft. Hier erreichen die ausgedehnten Auen der Ihle den östlichen Rand der Burger Altstadt. Hier wurde bereist 1912 eine Parkanlage geschaffen, die für die Landesgartenschau umgebaut wurde. Verschiedene Themengärten zeigen die planerische Vielfalt und das Können der Landschaftsarchitekten. Hinzu kommt eine Ausstellung der Forstwirtschaft zum Material Holz. Besucher können vom „Café am See“ oder dem Restaurant „Albertine“ die Rhododendronblüte auf der Insel im Flickschuteich oder die zahlreichen Seerosen auf dem Teich bewundern. 

Wer möchte, kann auch eine Ruderpartie unternehmen oder die benachbarte Kleingartenanlage „Waisenhausgarten“ besichtigen, wo sich dem Besucher ein Einblick in die Welt der Kleingärtner bietet. Außerdem wurde ein neuer Aussichtshügel angelegt, der neue Perspektive auf und über das Ihletal erlaubt. Kinder können den Wasserspielplatz am Hügel entdecken. Wie der Goethepark und der Weinberg ist auch der Flickschupark Teil des Netzwerks „Gartenträume“.

Weitere Informationen:

Über die gesamte Dauer der Landesgartenschau finden zahlreiche Veranstaltungen in Burg statt. Insgesamt können sich die Burger und ihre Gäste auf rund 800 Events von April bis Oktober freuen.

Mehr Informationen zur Landesgartenschau gibt es auf der Website zur LAGA 2018. Dort findet sich auch der vollständige Veranstaltungskalender

Auf einen Blick

Landesgartenschau 2018
Blumenthaler Straße 
39288 Burg

Öffnungszeiten:
21. April – 7. Oktober
9 Uhr bis 19 Uhr
(April, Oktober bis 18 Uhr)

Eintritt:
Tageskarten ab 13 Euro
Dauerkarte ab 85 Euro
Preisübersicht

Weitere Informationen:
Website zur LAGA 2018

Info-Flyer

Klick aufs Bild zum Download (pdf, 3,7 MB)

Gartenträume

Historische Parks in Sachsen-Anhalt

Kontakt

IMG – Investitions- und Marketing­gesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg

Tel.: +49 (0) 391 568 99 80
Fax: +49 (0) 391 568 99 51

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