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Audiowalk zu Lyonel Feininger in Halle

App und Broschüre zum Audiowalk vor einer der Stelen.
(Bild: © Jan Laurig)
Tablet und Printbroschüre werden vor eine Informationssäule gehalten

Anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums in diesem Jahr hat die Stadt Halle einen neuen touristischen Audiowalk aufgelegt.

In einer einstündigen audiovisuellen Stadtführung können Besucher und Bewohner der Stadt im Süden von Sachsen-Anhalt individuell auf den Spuren des Bauhaus-Künstlers Lyonel Feininger in Halle spazieren und seine Perspektiven auf die Stadt nachempfinden, die in elf Gemälden der Stadt mündeten.

Informationen

Audiowalk Feininger

Neun Orte in Halle/Saale

Kostenloser Download:

Weitere Informationen auf der Website zum Audiowalk

Lyonel Feininger: Der Dom in Halle, 1931, Öl auf Leinwand, 86,5 x 124,5 cm, Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), Foto: Klaus E. Göltz
©VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Silhouette einer Kirche vor dunklem Himmel

Der Audiowalk ist in zwei Sprachen aufgelegt (deutsch und englisch) und fußt auf drei Modulen: der Feininger-App (siehe Infobox), einer in der Touristinformation Halle und im Kunstmuseum Moritzburg erhältlichen Broschüre sowie den neun Feininger-Stelen. Die App zeigt neben dem Audiomaterial die elf Gemälde (1928 bis 1931 entstanden), die vorab gefertigten Fotos oder Skizzen Feiningers sowie die heutigen Stadtansichten. Die Stelen kennzeichnen entlang der touristischen Altstadtroute die historischen Perspektiven des Malers. Feiningers Halle-Gemälde zeigen verschiedene Ansichten der Motive Marktkirche, Dom, Roter Turm, Bölbergasse und Am Trödel (Schülershof).  

„Halle is the most delightful town“

Den Satz schrieb Feininger nur wenige Tage nach seiner Ankunft in Halle an seine Frau Julia nach Dessau. Schon 1928 hat der Direktor des halleschen Kunstmuseums in der Moritzburg, Alois J. Schardt, zwei Bilder des Bauhaus-Künstlers Feininger erworben. Nun sollte Feininger eine Stadtansicht malen – als Geschenk für den Oberpräsidenten der preußischen Provinz Sachsen, der in Magdeburg seinen Sitz hatte. Dazu hatte man ihm ein Atelier im obersten Geschoss des Torturms der Moritzburg in Aussicht gestellt.

Feininger erkundete Halle mit Skizzenbuch und Fotokamera. So entstanden zahlreiche Skizzen und Fotos, die die Grundlage bildeten – sowohl für Feiningers elf Gemälde als auch für die jetzt erschienene App. Neben den Gemälden entstanden in Halle auch zahlreiche Zeichnungen. Drei der elf Gemälde sind heute in der Sammlungspräsentation "Wege der Moderne" des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale) ausgestellt.

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