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Die Himmelsscheibe

Himmelsscheibenradweg

Auf den Spuren der Bronzezeit

Arche Nebra
Himmelsscheibenradweg

Die Himmelsscheibe von Nebra gilt weltweit als älteste Abbildung des Kosmos.

Vom heutigen Aufbewahrungsort, dem Landesmuseum für Vorgeschichte in der Saalestadt Halle, können Sie eine etwa 70 Kilometer lange Fahrradtour in Sachsen-Anhalt auf dem Himmelsscheibenradweg zum Ausgrabungsort auf dem Mittelberg machen.
Folgen Sie dem Himmelsscheibenradweg weiter in das Mansfelder Land mit der Weinregion am Süßen See. Hier erreichen Sie Seeburg und Röblingen am See. Nur ein Stück weiter auf dem Fahrrad erhebt sich nun eine der mächtigsten Burgen Deutschlands: die Burg Querfurt. Die Anlage am südwestlichen Stadtrand ist die größte und älteste Burg an der „Straße der Romanik“.

Über das Tiergehege Hermannseck verläuft der Himmelsscheibenradweg in Sachsen-Anhalt auf breiten Schotterwegen weiter durch den Ziegelrodaer Forst bis zum Besucher- und Erlebniszentrum „Arche Nebra“, einer architektonischen Nachbildung der Himmelsbarke. Von hier geht es direkt zum Fundort der Himmelsscheibe und zu einem markanten Aussichtssturm, von dem Sie einen wunderbaren Blick über das Unstruttal genießen können.

Nicht weit entfernt, wird Wangen und hier der Unstrut-Radweg in Sachsen-Anhalt erreicht. In Halle kreuzt auch der Radweg Saale-Harz. Der Himmelsscheibenradweg befindet sich zum Teil noch im Ausbau, ist jedoch gut beschildert. Überwiegend ländliche, zum Teil naturbelassene Wege und wenig befahrene Straßen versprechen eine angenehme Fahrradtour in Sachsen-Anhalt auf dem Himmelsscheibenradweg.

Sternstunden der Menschheitsgeschichte

Hortfund von Nebra
Hortfund von Nebra

Wissen Sie, wann das nächste Schaltjahr ansteht? Und wann genau ist eigentlich Frühlingsanfang? Dank der Himmelsscheibe von Nebra hätten Ihnen die Menschen vor 3600 Jahren diese und weitere Fragen sofort beantworten können.

Denn wo wir heute eine drehbare Sternkarte – wer kennt sie nicht aus dem Astronomie-Unterricht? – benutzen, nahmen unsere Vorfahren die Himmelsscheibe von Nebra zur Hand. Doch auch der Umgang mit ihr wollte gelernt sein. Stellt sie doch erstaunlich komplexes, aber überlebensnotwendiges Wissen in verschlüsselter Form dar. Später wurden der Himmelsscheibe dann auch mythische Elemente wie die Sonnenbarke hinzugefügt, bevor sie vor etwa 3600 Jahren auf dem Mittelberg bei Nebra zusammen mit wertvollen Beigaben rituell begraben und den Göttern geweiht wurde.

Wer denkt, dass die spannende Geschichte der Himmelsscheibe von Nebra damit schon endet, der irrt. Erst nach einem Grabraub und filmreifen Verfolgungen konnte die Himmelsscheibe im Jahr 2002 sichergestellt und später für die Öffentlichkeit ausgestellt werden.

Im Juni 2013 wurde die Himmelsscheibe von Nebra durch die UNESCO in das Register des Weltdokumentenerbes, dem Memory of the World, aufgenommen. Dieses Register umfasst Dokumente, die das kollektive Gedächtnis verschiedener Völker repräsentieren.

Doch wie deutet man sie nun, dieses mysteriöse Himmelsscheibe? Was genau steckt hinter dem „Krimi“ rund um den Fund der Himmelsscheibe? Und nicht zuletzt bleibt die Frage: Haben die Menschen der Bronzezeit, die solch komplexes Wissen derart präzise darstellen konnten, noch weitere Spuren in Sachsen-Anhalt hinterlassen? Fragen über Fragen... und das Beste daran: Sie alle werden auf der Erlebnisroute „Himmelswege“ beantwortet!


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