Der Lutherweg
Der Luther-Pilgerweg führt als Rundwanderweg durch Sachsen-Anhalt. Er verbindet die wichtigsten Lutherstätten und Zeugnisse der Reformation. Start- und Endpunkt ist Wittenberg.
Auf 410 Kilometern geht es durch viele landschaftlich und kulturell gleichermaßen einmalige Landschaften, vorbei an der Straße der Romanik, einmaligen Parks und Gärten und abwechslungsreichen Flüssen und Seen, die Sachsen-Anhalt wie ein Blaues Band durchziehen.
Von Wittenberg führt der Lutherweg über Bitterfeld, Halle, Eisleben, Mansfeld, Bernburg, Köthen, Zerbst, Dessau und Wörlitz wieder zurück nach Wittenberg.
Beschilderung des Lutherweges
An den Wegpunkten liegen viele Wirkungsstätten Martin Luthers und Orte, die mit der Reformation in Verbindung stehen. Viele Kirchen laden zur Besichtigung und zum Innehalten ein.
Von
Wittenberg ging die Reformation um die Welt. Hier soll der Reformator Martin Luther 1517 seine 95 Thesen an das Portal der Schlosskirche angeschlagen haben. 40 Jahre lebte Luther in Wittenberg, die Lutherstätten der Stadt gehören heute zum UNESCO-Welterbe. Geboren wurde Luther jedoch in der
UNESCO-Welterbe-Stadt
Eisleben, dritter Wegpunkt der Route. In
Mansfeld verbrachte Luther seine Kindheit und besuchte dort die Schule. Das Wohnhaus seiner Familie in der Lutherstraße 26 beherbergt heute ein Museum.
Die Saale-Städte Halle und Bernburg bieten erschöpften Pilgern neben geschichtsträchtigen Gemäuern auch Erholung am
kühlen Nass des Blauen Bandes. In Bernburg ist mit dem Eulenspiegelturm des Schlosses ein Kleinod an der
Straße der Romanik zu sehen, die auch an den Wegpunkten Halle und Eisleben Station macht. Wer in einem der schönsten Landschaftsgärten Europas rasten möchte, sollte das Gartenreich Dessau-Wörlitz besuchen, das zu den
40 schönsten historischen Parks und Gärten des Landes gehört. Eine Rast in der Bachstadt Köthen und der Fasch-Stadt Zerbst lässt sich mit kulturellen Abstechern ins
Musikland Sachsen-Anhalt verbinden.
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