Blankenburg
Zisterzienserkloster Michaelstein
-Mit mittelalterlichem Kräuter- und Wurzelgarten
Unter wesentlichem Einfluss der Quedlinburger Äbtissin Beatrix II. kam es 1147 zur Klostergründung. Ost- und Südflügel der Klausur mit Kapitelsaal und Refektorium zeigen aber noch die romanische Grundsubstanz des 12. Jahrhunderts. Der Kapitelsaal besteht aus Säulen, deren Kapitelle Königslutter Ornamentik und Palmettenverzierungen enthalten.
Besonders sehenswert ist der mittelalterliche Kräuter- und Wurzelgarten, der 1990 anhand historischer Vorbilder entstand. Auf knapp 800m² wachsen etwa 260 verschiedene Kräuter des Mittelalters nach dem Vorbild eines in sich abgeschlossenen Klostergartens (hortus conclusus). Der klösterliche Kräutergarten nahm früher als "Heil"-mittellieferant und Apotheke eine sehr wichtige Stellung ein. Das Herzstück des Gartens bilden die mit Holzplanken eingefassten Kräuterhochbeete. Sie wurden nach Quellen aus dem 9. Jahrhundert angelegt
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