Auf den Spuren von Katharina der Großen in Zerbst
Rendezvous mit Kultur in Sachsen-Anhalts Städten
Immer wieder waren es Menschen aus dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt, die im übertragenen Sinn "früher aufgestanden" sind und mit bahnbrechenden Ideen und herausragenden Leistungen die deutsche und europäische Geschichte, Kunst und Kultur nachhaltig beeinflussten. Davon profitieren heute Sachsen-Anhalts Gäste und können in den Städten des Landes Lebens- und Wirkungsstätten prominenter Persönlichkeiten aufspüren.
So trifft man im anhaltischen Zerbst auf die Spuren der russischen Zarin Katharina der Großen (Katharina II.). Sie wurde 1729 als anhaltische Prinzessin Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst geboren und hat es als Zarin geschafft, Weltgeschichte zu schreiben. Eine überlebensgroße Bronzestatue erinnert an die Regentin, die 1742 mit ihren Eltern nach Zerbst kam und schon 1744 als Braut und spätere Gemahlin des russischen Thronfolgers Peter III. nach Russland geschickt wurde. Dort übernahm sie 1762 nach dem gewaltsamen Tod des Zaren die alleinige Regentschaft und etablierte Russland erfolgreich als Großmacht.
Das Denkmal ist in unmittelbarer Nähe zur ehemaligen hochfürstlichen Reithalle und heutigen Stadthalle zu sehen. Es wird am 9. Juli feierlich eingeweiht und zeigt Katharina die Große als junge Zarin. Mehr über die berühmte Zerbsterin lässt sich beim Stadtrundgang „Katharina II.“ erfahren. Stationen des Rundgangs sind neben dem Denkmal die barocke Stadthalle, die Stifts- und ehemalige Hofkirche St. Bartholomäi sowie die Sammlung Katharina II., die im Festsaal des Kavalierhauses zu besichtigen ist.
Ausführliche Informationen über die anhaltische Stadt Zerbst gibt es unter
www.stadt-zerbst.de sowie über die Touristinformation Zerbst, Tel. 03923-760178.
Weitere Städtereisetipps hat die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) im Internet unter
www.sachsen-anhalt-tourismus.de sowie in der kostenfreien Broschüre „Sachsen-Anhalts schöne Städte“ zusammengestellt.
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