


IMG - Investitions- und Marketinggesellschaft
des Landes Sachsen-Anhalt mbH
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
T: +49 391/562-83-820
F: +49 391/562-83-811
tourismus@img-sachsen-anhalt.de
Wer Sachsen-Anhalt auf Luthers Spuren erkundet, sollte auch Magdeburg, Halle, Zeitz, Zerbst, Dessau, Stolberg und Allstedt besuchen.
In Magdeburg besuchte der junge Luther die Domschule. 1524 kehrte er zurück und predigte gegen die radikalen Strömungen der Reformation. Magdeburg wurde zum Zentrum des Protestantismus und erhielt den Beinamen „Unseres Herrgotts Kanzlei“. Ein Denkmal erinnert an den prominenten Gast der Stadt. Bereits als junger Augustinermönch kam Luther das erste Mal nach Halle (Saale). Wenige Monate vor seinem Tod predigte er in Halle. Als der Leichnam Luthers 1546 von Eisleben über Halle nach Wittenberg überführt wurde, entstanden Wachsabdrücke der Hände und der Totenmaske des Reformators, die man in der halleschen Marktkirche noch heute besichtigen kann. Auch in Naumburg predigte Luther – auf seinem Weg zum Reichstag in Worms - vor begeisterten Anhängern und führte hier 1542 den ersten evangelischen Bischof in sein Amt ein. In Zeitz erinnert in der Michaeliskirche ein wertvoller Original-Thesendruck von 1517 an die enge Verbindung der Stadt zu Luther. Mehrfach hatte es Luther auch nach Zerbst gezogen. In der historischen Bibliothek des Zerbster Francisceums wird eine von Cranach illustrierte Prunkbibel aufbewahrt. Wertvolle Zeugnisse der Reformationsgeschichte kann man auch in Dessau besichtigen. In der Dessauer Fürst-Georg-Bibliothek gibt es heute eine der bedeutendsten Sammlungen von Schriften der Reformationszeit. 1525 unternahm Luther zahlreiche Reisen in das Zentrum der Bauernaufstände und predigte u.a. in Stolberg, dem Geburtsort seines Widersachers Thomas Müntzer. Mit dem Wirken Müntzers eng verbunden ist Allstedt. Müntzer hält auf dem Schloss 1524 seine berühmte Fürstenpredigt. Im Allstedter Schloss wird heute mit einer Ausstellung daran erinnert.
zurück