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Luthers Wort wird Stadt – erlebbare Reformation in Osterwieck

Das Kulturland Osterwieck stellt die Einheitsgemeinde in den Mittelpunkt. Besonders interessant für die Lutherdekade ist die Osterwiecker Altstadt als Fachwerkstadt aus dem Reformationsjahrhundert.

Osterwieck, Reformation und Luther, das gehört zusammen!

"Mit Luther in die neue Zeit"

Vom 18. bis zum 20. Mai 2012 lädt Osterwieck die ganze Region zu einem "Epochenfest Reformation" ein.

Osterwieck_Kirche_Empore_DetailKanzelaufgang, Empore, Kirche St. Stephani

Ein Besuch in Osterwieck bietet erlebbare Reformationsgeschichte
Die Stadt nahm bei der Einführung der Reformation im katholischen Bistum Halberstadt eine Vorreiterrolle ein, bereits 1535 wurde ein lutherischer Prediger berufen. An drei Häusern (erbaut 1533–1537) finden sich die frühesten protestantischen Hausinschriften. Zum ersten Mal nach der Reformation wurde in Osterwieck (1552–1557) ein altes Kirchenschiff abgerissen und an seiner Stelle ein neues protestantisches errichtet. Kaum anderswo ist in Sachsen-Anhalt die Annahme der Reformation durch eine Stadt so gut nachvollziehbar wie in Osterwieck.


Von besonderem Interesse für den Tourismus der Lutherdekade sind dabei in der Osterwiecker Altstadt 41 Häuser mit Hausinschriften aus dieser Zeit, an denen die Auswirkungen der Reformation auf die Bürger der Stadt und ihr Eintreten für deren Durchsetzung erkennbar und Wort für Wort ablesbar sind. Hier kann man dem Volk des Reformationsjahrhunderts zwar nicht "aufs Maul", dafür aber auf seine Mauern schauen. Bis heute wird dadurch Osterwieck als "Fachwerkstadt aus dem Reformationsjahrhundert an der Straße der Romanik" in einzigartiger Weise geprägt.

So verknüpft sich in Osterwieck der "Tourismus der Lutherdekade" mit dem der "Straße der Romanik", der "Deutschen Fachwerkstraße" und der "Deutsche Alleenstraße". In der Vergangenheit wurzelnde Wege wie Pilgerrouten der "Via Romea" nach Rom und der "Klosterpfad" als Teilstrecke des Weges nach Santiago de Compostela. Aber auch die neuen Rad- und Wanderwege des "Grünen Bandes", des "Harzvorlandrundweges", des "Grenzwanderweges", der "Rote-Bommel-Rundweg" und der "Ilseradweg" mit Anschluss an den "R1 Eurovelo" durchziehen das "Kulturland Osterwieck".

Weitere Informationen zur Einheitsgemeinde Stadt Osterwieck und zum Verein Kulturland Osterwieck finden Sie hier.
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