Gartenreich Dessau-Wörlitz (UNESCO-Welterbe)
Wörlitzer Wunderland: Mit einer unverwechselbaren Verbindung von Schönem und Nützlichem stillt das Gartenreich Dessau-Wörlitz eine alte Sehnsucht des Menschen.

Aller guten Dinge sind Fünf: Der aus fünf Gartenteilen bestehende Wörlitzer Park war einer der ersten Landschaftsgärten auf dem europäischen Festland. Über einen Zeitraum von 50 Jahren von Friedrich Franz von Anhalt-Dessau erbaut, überrascht das Gartenreich auf 112 Hektarn Fläche mit immer neuen Eindrücken. Die einzelnen Gartenbereiche sind durch Brücken und Fähren miteinander verbunden. Seen, Kanäle, klassizistische und neugotische Bauwerke, und Statuen am Wegesrand laden zu abwechslungsreichen, ausgedehnten Spaziergängen ein. Das nach dem Vorbild englischer Landsitze erbaute Schloss, beherbergt eine wertvolle Kunstsammlung. Die Brücken im Park spiegeln Reiseeindrücke ihres Erbauers, des Fürsten Franz, wieder. Direkt im Park gibt es 22 der Wegbereiter - im gesamten Gartenreich sind es 57 Brückenbauten.
Niederländischer Barock prägen Schloss und Garten, aber auch auch das Gesicht des bezaubernden Stadtensembles von Oranienbaum. Im Schlosspark sind die Insellandschaft, das Teehaus, die fünfstöckige Pagode und die Zitrusfrüchte, die seit 300 Jahren in einer wundervollen Orangerie überwintern besonders sehenswert. Die vielleicht stimmungsvollste Dessauer Anlage des Gartenreiches ist der Schlosspark Luisium. Das Schloss zählt zu den meistfotografierten Motiven der Anlage. Ihren Dessau–Besuch könnte ein Spaziergang durch den Georgengarten vom Schloss Georgium bis hin zur Ruine der Wallwitzburg an der Elbe krönen. Außerdem ein Muß: der Schlossgarten Mosigkau mit seinen Orangerien, dem Chinesischen Haus und dem Irrgarten. Ursprünglich als Rokokoanlage angelegt, ist dieser Garten noch heute eine Augenweide. Den besten Ausblick auf das Gartenreich genießt man übrigens vom Sieglitzer Berg bei Vockerode an der Elbe - eindrucksvoller Abschluss einer Gartenreich–Tour.
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