Zeitz
Dom St. Peter und Paul
- Mit einem Taufstein aus dem 13. Jahrhundert
Der Dom St. Peter und Paul ist heute in die frühbarocke Schlossanlage der Moritzburg integriert. Vom ersten Dom des 9. Jahrhunderts blieben keine Reste erhalten. Jedoch bewahrt der heutige Bau Teile der frühromanischen Kirche und des damit errichteten Kreuzganges aus dem zweiten Viertel des 11. Jahrhundert. Die frühromanische Krypta – eine der ältesten in Mitteldeutschland –, Teile des Chores sowie des Querschiffes und des Langhauses gehen auf diese Kirche zurück. Außer der nahezu schmucklosen Krypta, deren Kapitelle bis auf das westliche Paar mit Spiralranken auf Schmuck verzichten, blieben nur spärliche Reste der romanischen Ausgestaltung erhalten. Dazu gehören
Teile eines Altaraufsatzes in der Krypta und ein Fragment vom Grabstein des ersten Zeitzer Bischofs Hugo I. Herausragendes Ausstattungsstück ist der Taufstein mit einem steilen Becken in Vierpassform über einem Fuß mit Eckzier. Er entstand in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
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