


IMG - Investitions- und Marketinggesellschaft
des Landes Sachsen-Anhalt mbH
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
T: +49 391/562-83-820
F: +49 391/562-83-811
tourismus@img-sachsen-anhalt.de
Publikumsliebling: Der Naumburger Dom ist das meistbesuchte Bauwerk an der "Straße der Romanik", am Zusammenfluss von Saale und Unstrut.
Entdecken Sie die Stadt an der "Straße der Romanik", eingebettet in die idyllische Burgen- und Weinregion an Saale und Unstrut ist sie ein lohnendes Reiseziel für Liebhaber von Kultur, Natur und kulinarischen Genüssen. Der Naumburger Dom ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit an der "Straße der Romanik". Aufgrund seiner romanisch-gotischen Architektur und wegen der hochgotischen Monumentalskulptur und Bauornamentik, gehört er zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern des Mittelalters. Die Mitte des 13. Jahrhunderts vom so genannten Naumburger Meister geschaffenen, lebensgroßen Stifterstandbilder im Westchor (bekanntestes Paar sind Ekkehard und Uta) sowie die Darstellung der Passionsgeschichte am Westlettner, beeindrucken durch ihre wirklichkeitsnahe Gestaltung. Bau- und kulturgeschichtlich bedeutsam sind die spätromanische Krypta, der Ostlettner und die mittelalterlichen Glasfenster. Der Domschatz: Unter dem Westflügel der Klausur liegt das Domschatzgewölbe, das die Schätze des Domstifts Naumburg beherbergt. Restauriert und seit Ende Juni 2006 der Öffentlichkeit zugänglich, ist es sicherlich das Highlight einer Dombesichtigung. Das Domstift Naumburg hat seit seiner Begründung 1028 eine Vielzahl von hochrangigen Kunstwerken erhalten, die in allererster Linie für die liturgische Nutzung bestimmt waren. Hierzu zählen neben kostbaren Handschriften auch prachtvolle Flügelaltäre, Gemälde und Skulpturen. Eine ganze Reihe der überaus wertvollen Kunstwerke haben seit Juni 2006 in diesen Räumlichkeiten einen repräsentativen und dauerhaften Platz unter besten klimatischen Bedingungen erhalten. Dazu zählen auch zwei herausragende Altarflügel von Lucas Cranach d. Älteren. Ein besonderer kultureller Schatz ist auch die Johannesschüssel aus dem 13. Jh. Sie zählt zu den frühsten plastischen Darstellungen dieser Thematik im mittelalterlichen Europa. Die hölzerne Pietá aus dem frühen 14. Jh. bildet einen weiteren Höhepunkt des geplanten Domschatzgewölbes. Aufgrund ihrer original erhaltenen Farbigkeit und ihrer expressiven Ausdruckskraft zählt die Naumburger Pietá zu den beeindruckendsten Skulpturen aus jener Zeit.
zurück