Halberstadt
Sagenhafte Architektur und Kostbarkeiten: Das "Tor zum Harz" wird Halberstadt genannt. Der Dom bewahrt einen wertvollen Schatz.

Sagenhafte Architektur und Kostbarkeiten: Das "Tor zum Harz" wird Halberstadt genannt. Der Dom bewahrt einen wertvollen Schatz.
Der Halberstädter Dom ist einer der bedeutendsten Kirchenbauten der Gotik. Der Domschatz gilt als umfangreichste Sammlung mittelalterlicher Kunst, die in Deutschlands Kirchen erhalten blieb. Zwischen 802 und 809 stand auf dem Domhügel die erste Missionskirche, die nach Erhebung Halberstadts zum Bistum im Jahr 804 erweitert und 859 als Bischofskirche geweiht wurde. Der ottonische Dom wurde 992 konsekriert. Die über 100 Meter lange, dreischiffige Kirche vermittelt im Inneren einen harmonischen Raumeindruck wird auch als "reinstes Beispiel französischer Gotik auf deutschem Boden" bezeichnet.
Der Domschatz:
Der Domschatz gilt als die größte Sammlung mittelalterlicher Kunst, die in Deutschland bei einer Kirche erhalten blieb. Mit über 600 Objekten sind hier nahezu sämtliche Gattungen und Materialien vertreten, darunter eine Vielzahl kunstgeschichtlich oder historisch besonders bedeutender Werke.
Der Domschatz spiegelt das liturgische Leben des Mittelalters, die wichtigsten Aspekte der Frömmigkeit und Theologie und nicht zuletzt die beeindruckenden Fertigkeiten des mittelalterlichen Kunstschaffens. Einzigartig ist die Präsentation der Schätze in den Räumen der ehemaligen Klausur, also in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Dom selbst. So birgt die Schatzkammer als Teil der alten Sakristei prunkvolle Reliquiare in Goldschmiedearbeit, liturgisches Gerät, kostbare Werke der Kleinkunst und Handschriften.
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