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BILDER SAGEN MEHR ALS WORTE : Christliche Kunst im 20. Jahrhundert

Dauerausstellung
Eine Ausstellung der Stiftung Christliche Kunst Wittenberg
Im Alten Rathaus, Markt in Lutherstadt Wittenberg

Eduard Manet, Marc, Barlach

Mit der Dauerausstellung „Bilder sagen mehr als Worte“ erleben Sie im historischen Rathaus der Lutherstadt Wittenberg eine einmalige Grafiksammlung zu christlichen Themen von international bedeutenden  Künstlern des späten 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Gezeigt werden beeindruckende Arbeiten in allen Facetten der Grafik, vom Holzschnitt über Lithographie, Radierung und Siebdruck bis hin zu Fotos von Aktionen oder verfremdeten Fotografien bedeutender Gemälde.
Mappenwerke von Marc Chagall, Otto Dix, Georges Rouault, James Ensor, Max Slevogt  und HAP Grieshaber stehen ausdrucksstarken Einzelblättern von Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein, Erich Heckel, Max Beckmann, Pablo Picasso, Georg Baselitz, Emil Nolde, Ernst Barlach, George Grosz, Franz Marc, Käthe Kollwitz, Keith Haring oder Joseph Beuys in einzigartiger Weise gegenüber.
Die Arbeiten vermitteln in einer einfachen, aber sehr ausdrucksstarken Darstellungsweise das christliche, humanitäre Thema. Die Fülle und unterschiedliche Gestaltung der ausgestellten Kunstwerke macht die Sammlung zu einem besonderen Erlebnis.

Aufgebaut wurde diese kostbare Grafiksammlung durch das Ehepaar Scheufelen aus Baden Württemberg, das sich aufgrund der geschichtlichen Bedeutung der Stadt Wittenberg und den vielen christlich orientierten Besuchern entschlossen hat, seine bemerkenswerte Sammlung in Wittenberg zu beheimaten.
Die Präsentation der Sammlung von Grafiken der Moderne mit christlichem Inhalt stellt eine große Bereicherung  für die Lutherstadt Wittenberg dar und ist eine hervorragende Ergänzung zu dem schon bestehenden Angebot der Cranachhöfe und der Luthergedenkstätten.

Themenbezogene Sonderausstellungen, wie 2005 die Ausstellung zu Marc Chagall „Die Bibel“, 2006 zum Thema „Das Kreuz – Druckgrafik des Expressionismus und der Moderne sowie Skulpturen“, 2007 „Christliche Kunst in der DDR“ sowie 2008 die Ausstellung „via crucis“ zeigen die Vielfalt und Attraktivität der Kunstsammlung.
In der z. Zt. stattfindenden Sonderausstellung „NEUE BOTSCHAFTEN“ stellt die Stiftung Christliche Kunst Wittenberg Neuzugänge vor, die seit 2009 durch Zustiftungen, Leihgaben oder Ankäufe in die einmalige Grafiksammlung aufgenommen wurden und den Bestand um wertvolle Arbeiten bereichern. Gezeigt werden u. a. Blätter von Bernhard Heisig, Wassily Kandinsky, Marc Chagall, Karl-Schmidt Rottluff, Georges Rouault, Manfred Butzmann und Jochen Rohde sowie Mappenwerke von James Ensor, Fritz Cremer und Kurt Mühlenhaupt.

Auch international besteht großes Interesse an der Sammlung. So fanden schon Ausstellungen in Haderslev, Korsør, Hobro und Lemvig (Dänemark) und Beveren (Belgien) sowie an verschiedensten Orten in Deutschland mit starker Besucherresonanz statt.


Kontakt und weitere Informationen:
Stiftung  Christliche Kunst Wittenberg
Altes Rathaus, Markt 26 * 06886 Lutherstadt Wittenberg
Tel. (Ausstellung)  +49 (0)3491 - 42 17 20  
Fax                      +49 (0)3491 - 40 11 46
e-mail:                 kontakt@christlichekunst-wb.de
Internet:               www.christlichekunst-wb.de

Öffnungszeiten der Ausstellung:   Di. bis  So. 10.00 – 17.00 Uhr
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