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In Sachsen-Anhalt gibt es 2012 Einblicke in die 800-jährige Tradition der Region Anhalt, die 1212 mit der Entstehung des Fürstentums Anhalt ihren Anfang nahm. Im Festjahr unter dem Motto „Anhalt 800“ feiern die einstigen Residenzstädte der anhaltischen Fürsten das Jubiläum mit Veranstaltungen, Vorträgen und Ausstellungen. Ein Höhepunkt wird der Sachsen-Anhalt-Tag, der vom 6. bis zum 8. Juli 2012 in Dessau-Roßlau stattfindet.
mehr lesenDie Insel „Stein“ der Wörlitzer Anlagen im Gartenreich Dessau-Wörlitz ist mit dem einzigen künstlichen Vulkan Europas ein besonders spektakuläres Denkmal im UNESCO-Welterbe. Der „Stein“ wurde von 1788 bis 1794 im Auftrage des Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau errichtet. Die Insel mit ihren Grotten und Gängen, dem künstlichen Vulkan und der Villa Hamilton sind die gebauten Erinnerungen des Fürsten Franz an seine Italienreise.
mehr lesenÜber den Komponisten Bach sagt man, dass er eine sichere und glückliche Hand bei der Auswahl seiner Textdichter gehabt habe: Die besten seiner Zeit habe er gefunden. Über Weill kann man das gleichfalls sagen: Weills Entschluss, 1927 aus Dessau nach Berlin zu wechseln, führte ihn auf direktem Wege zu Bertholt Brecht, mit dem das Mahagonny-Songspiel entstand, gefolgt von der „Dreigroschenoper“.
mehr lesenEs muss musikalisch gefunkt haben zwischen dem Kapellmeister des Herzogs Ernst August von Sachsen-Weimar und dessen jüngeren Schwager, dem Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen, als dieser sich anlässlich der Hochzeit Ernst Augusts in Niendorf aufhielt. Die beiden wurden sich handelseinig und Bach hatte ab August 1717 eine neue Stelle als Hofkapellmeister im anhaltischen Köthen.
mehr lesenBereits als Kind war er des Lateins, des Italienischen und des Französischen mächtig. In jungen Jahren reiste er als Teilnehmer diplomatischer Missionen quer durch Europa und bis Konstantinopel. Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg, seit 1610 Kanzler der Pfalz, galt als weltläufig, diplomatisch gewandt und ehrgeizig.
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