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Die ehemalige Residenzstadt der Askanier ist reich an architektonischen Meisterwerken. Gleich zweimal wurde dafür von der UNESCO das "Welterbe"-Label verliehen.
Unter dem Fürsten Leopold III. wurde Dessau im 18. Jahrhundert zu einem Zentrum der deutschen Aufklärung. Das Gartenreich Dessau-Wörlitz (UNESCO-Welterbe), dessen Gestaltung der Fürst von Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff und Johann Friedrich Eyserbeck unterstützt wurde, ist der erste große Landschaftsgarten im kontinentalen Europa und ein Beispiel für ein harmonische Kombination von Gartengestaltung, Kunst, Architektur und Natur. Als 1925 der Dresdner Gemeinderat beschloss, das "Staatliche Bauhaus Weimar" nach Dessau zu holen, hatte sich die Stadt bereits zu einem bedeutenden Industriestandort entwickelt. Der Flugzeugbau von Hugo Junkers, Gasgeräteproduktion, chemischer Industrie- und Maschinenbau nahmen einen rasanten Aufschwung. Für die Arbeit des Bauhauses gab es günstige Voraussetzungen, hier konnte das in Weimar begonnene Lehrprogramm "die Einheit von Kunst und Technik" fortgesetzt und weiterentwickelt werden. Im Schulgebäude, dem BAUHAUS, boten sich ideale Bedingungen für Architektur, Kunst, Design und Handwerk. Das Gebäude selbst ist ein Meisterwerk der Moderne. Zeitgleich mit dem Bauhausgebäude entstanden die Meisterhäuser, die Wohnhäuser für die wichtigsten Meister des Bauhauses. Bauhaus und Meisterhäuser gehören heute zum UNESCO-Welterbe. Weitere architektonische Meisterwerke in Dessau - Kornhaus - Siedlung-Dessau-Törten - Konsumgebäude - Laubenganghäuser - Stahlhaus - Wohnhaus Fieger - Arbeitsamt - Campus der Hochschule Anhalt Mehr zum Bauhaus in Dessau
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