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„Wolfgang von Anhalt (1492–1566) – Fürst und Bekenner“

Eine Ausstellung zum Reformationsjubiläum im Museum Schloss Bernburg

Fürst Wolfgang von Anhalt (1492–1566) hat in Anhalt und im Reich Wesentliches für die Reformation bewirkt. Im Zentrum stehen neben Bernburg auch Köthen und Zerbst, jene Residenzstädte, in denen er politisch aktiv war und bis heute sichtbare Spuren hinterlassen hat.

Die Erinnerung an Fürst Wolfgang hilft, die Geschichte und Gegenwart Anhalts als einer kleinen und wesentlich von der Reformation geprägten Region zu verstehen und sie im Kontext des Reformationsjubiläum 2017 zu positionieren. Die Ausstellung wird vom 22. Januar bis 28. Mai 2017 im Museum Schloss Bernburg präsentiert und zeigt neben Text-Bild-Tafeln zu unterschiedlichen Aspekten aus dem Leben Wolfgangs auch zahlreiche Exponate.

Fürst Wolfgang von Anhalt wurde 1492 als Sohn des Fürsten Waldemar VI. und Margarete von Schwarzburg in Köthen geboren. Schon als Achtjähriger besuchte er die Universität in Leipzig. Als sein Vater 1508 starb, trat Wolfgang mit 16 Jahren sein Erbe an. Auf dem Reichstag zu Augsburg (1521) lernte er Martin Luther kennen und berichtete später: "Er hat mir das Herz abgewonnen". Wolfgang bekannte sich bereits 1521 zur Reformation - man nennt ihn auch "den Bekenner". Die Reformation wurde von ihm 1525 in Köthen und 1526 in Bernburg eingeführt. Auf dem Reichstag zu Speyer 1529 war er einer der sechs fürstlichen Wortführer der lutherischen Bewegung. Im Jahr 1530 unterzeichnete er die Confessio Augustana. Fürst Wolfgang trat dem 1531 geschlossenen "Schmalkaldischen Bund" bei. In der Schlacht bei Mühlberg besiegte das Heer Kaiser Karls V. 1547 die Truppen des Schmalkaldischen Bundes. Wolfgang wurde daraufhin vom Kaiser geächtet. Aber schon 1552 trat er, durch den Vertrag zu Passau von der Reichsacht befreit, die Regierung in Anhalt wieder an. Im März 1566 starb er unvermählt in Zerbst.

Weitere Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum 2017 in Bernburg finden Sie hier.

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