Nur 15 km von Magdeburg, der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt, entfernt, zwischen der Magdeburger Börde und der Colbitz-Letzlinger Heide.
Karl der Große reiste bereits 780 bis an die Ohreniederung, um hier mit den Sachsen und Slawen Regelungen zu treffen.
1009 erwähnte Thietmar von Merseburg den Ort erstmals schriftlich. Zu dieser Zeit befand sich die Burg im Besitz der Grafen von Walbeck.
Wolmirstedt, als frühere Grenzfeste zwischen der Mark Brandenburg und dem Erzstift Magdeburg, war ständiges Streitgebiet und häufiger Schauplatz für kriegerische Auseinandersetzungen.
Besonders sehenswert sind die Reste der mittelalterlichen Burganlage, deren spätgotische Schlosskapelle von 1480 im Stil der Backsteingotik erbaut wurde. Auf diesem historischen Domänenkomplex befinden sich weitere nennenswerte Gebäude:
Das um 1770 erbaute Herrenhaus, das heute ein Soziokulturelles Zentrum bildet, in dem die unterschiedlichsten Veranstaltungen stattfinden. Die Bruchsteinscheune von 1846 beherbergt seit 1982 das Kreismuseum, in dessen Ausstellungen sich die Regional- und Ortsgeschichte widerspiegelt. In dem umbauten Pferdestall der Domäne befindet sich die Stadtbibliothek.
Bis zum tausendjährigen Stadtjubiläum im Jahre 2009 lässt die Stadt den kompletten Burghof sanieren und umgestalten.
Die grüne Lunge der Stadt bildet das Naturschutzgebiet "Küchenhorn".