Die schöne Gemeinde Schlaitz mit ihren mehr als 1000 Einwohnern liegt eingebettet in Heidelandschaft, umgeben von Kiefernwäldern und Mischwäldern, direkt an der ehemaligen Salzstraße zwischen Halle und Wittenberg, der heutigen Bundesstraße 100.
Mehr als zwanzig Jahre wurde hier Bergbau betrieben, notwendig um die damalige Wirtschaft am Leben zu erhalten. Heute, nach 30 Jahren Rekultivierung, hat sich die einst so geschundene Natur wieder bestens erholt.
Durch Verlegung der Mulde ist aus dem ehemaligen Tagebau ein Stausee entstanden, der mit einer Wasseroberfläche von 6,3 Quadratkilometern eines der bedeutendsten Binnengewässer der Region ist. In den angrenzenden Landschaftsschutzgebieten fühlen sich selten gewordenen Tierarten und Pflanzen sehr wohl. Auf einem 16 km langen Naturlehrpfad rund um den Muldestausee kann man eine einzigartige Landschaft bewundern, die sich erst in jüngster Vergangenheit so prächtig entwickelt hat.