Braunsbedra kann auf eine mehr als tausendjährige Geschichte zurückblicken. Über 300 Jahre lang prägte der Braunkohlebergbau die Stadt. Bedeutende archäologische Funde, wie zum Beispiel das bekannte Urpferdchen oder das Mammut wurden hier entdeckt und können noch heute im Museum für Vor- und Frühgeschichte in Halle/Saale besichtigt werden. Heute sind es vier Seen: der Geiseltalsee, der Hasse See, der Großkaynaer See und der Runstädter See; die sich anstelle von Tagebaurestlöchern mit imposanten Eindrücken präsentieren. Braunsbedra mit seinen Ortsteilen Neumark Nord, Frankleben, Roßbach, Krumpa und Großkayna ist eine grüne Stadt und ohne Zweifel eine „Stadt mit Zukunft“. Die Flutung des Geiseltalsees begann im Jahr 2003. Der Geiseltalsee ist mit einer Gesamtwasserfläche von 18,4 km² und einer Uferlänge von 41 km der größte See in Sachsen-Anhalt und der größte künstliche See in Deutschland. Anfang 2010 erfolgte der erste Spatenstich zum Fördervorhaben „Errichtung Seebrücke und Erschließung eines Sondergebietes“ am Südufer des Geiseltalsees. Die damit verbundene Planung umfasst für den Standort in Braunsbedra nach Fertigstellung der Arbeiten verschiedene touristische Anziehungspunkte und Entwicklungsbereiche. Die Errichtung einer Tourismusinformation und einer in ihrer Art einmaligen Seebrücke sowie eines Segelhafens und eines Badebereiches mit Wachstützpunkt sind nur einige geplante Vorhaben. Diese sollen dazu beitragen, den seit Ende April 2011 vollständig gefluteten Geiseltalsee zu einem Erholungsstandort im Land Sachsen-Anhalt zu etablieren. Bereits jetzt können Wanderer, Radfahrer und Skater den ca. 30 km langen, vollständig asphaltierten Rundweg um den See und die verschiedenen Verweilpunkte am Weg nutzen. Gastronomische Einrichtungen, Unterkünfte und Fahrradausleihstationen bilden eine optimale Grundlage für eine aktive Freizeitgestaltung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.