Althaldensleben nahe der Burg wurde erstmals 966 erwähnt. Im 12. Jahrhundert entstand etwas weiter nördlich Neuhaldensleben - erst 1938 kamen beide Städte zusammen.
Am Markt sind das Rathaus und die Marienkirche sehr sehenswert. Der Roland zu Pferde ist eine Sandsteinkopie des hölzernen Originals von 1528. Vor der Stadtbefestigung stehen noch der Bülstringer Torturm und das Stendaler Tor.
Am 10. Oktober 2003 wurde ein alter Traum Wirklichkeit. Bereits 1877 gab es die erste Idee einer Ost-West-Verbindung auf dem Wasser. Mit der Einweihung der fast einen Kilometer langen Trogbrücke über die Elbe wurde die letzte Lücke der Wasserverbindung zwischen Rhein und Oder geschlossen. Europas größtes Wasserstrassenkreuz mit einem Verbund historischer und moderner Bauwerke bietet nicht nur der Binnenschifffahrt und den Wassersportlern völlig neue Verbindungswege, es ist ebenso ein unvergesslicher Ausflug für die Besucher der Region. Die Weiße Flotte bietet Fahrten auf und über die Elbe an, bei denen man die zum Kreuz gehörenden Schleusen und Kanäle in Form einer "Acht" bereist.
Schon in der Stiftsurkunde des Bistums Brandenburg von 948 wurde der Ort benannt. Die ursprünglich getrennt verwalteten Siedlungen "Oberstadt" und "Unterstadt" erhielten im 13. Jahrhundert eine gemeinsame Stadtbefestigung. In der Oberkirche Unser Lieben Frauen, bei deren Bau spätromanische Teile verwendet wurden, sind die Kassettendecke im Chor, der reichgeschmückte Altaraufsatz und die Kanzel beachtenswert. Die Unterkirche St. Nikolai wurde als spätromanische Pfeilerbasilika errichtet.
Das älteste Soleheilbad Deutschlands in Schönebeck / Bad Salzelmen
Der Kurort Bad Salzelmen, ein Ortsteil von Schönebeck, ist das älteste Solebad in Deutschland. Die Ausbeutung der Salzquellen reicht bis in das frühe Mittelalter hinein.
Anfang des 15. Jahrhunderts gab es fast 50 Solebrunnen in der Stadt, 1440 wurden mehr als 135 000 Zentner Speisesalz hergestellt. Als größte Saline Deutschlands wurde 1705 die königlich-preußische Saline eingeweiht.
Auf einer Gesamtlänge von 860 km führt der Elberadweg entlang des zweitlängsten Flusses Deutschlands durch sieben Bundesländer. Eingebettet im Biosphärenreservat "Flusslandschaft Elbe" findet man hier das Stammgebiet des Elbebibers und Auewaldkomplexe mit einzigartiger Flora und Fauna.
Die Radroute führt an zahlreichen sehenswerten Orten und Bauwerken vorbei. So liegen das älteste Soleheilbad Deutschlands Bad Salzelmen, Magdeburg als ein Zentrum der "Straße der Romanik", die Bauwerke des Wasserstraßenkreuzes oder das romanische Kloster zu Jerichow in unmittelbarer Nähe der Strecke und laden zum Verweilen ein.
Viele radfreundliche Unterkünfte ermöglichen eine bedürfnisorientierte Tourenplanung. In Sachsen-Anhalt ist die Mitnahme von Fahrrädern in den Nahverkehrszügen kostenlos.
Der Jahrtausendturm wurde für die Bundesgartenschau 1999 in einer Bauzeit von nur sechs Monaten errichtet. Mit seiner Gesamthöhe von 60 Metern ist er der höchste Holzturm der Welt. Das künstlerische Gesamtkonzept stammt vom Schweizer Bildhauer Johannes Peter Staub. Von seiner Aussichtsebene erlaubt der Turm einen herrlichen Panoramablick auf den Elbauenpark, die Stadt Magdeburg und bei schönem Wetter bis hin zum Brocken. Im Inneren werden auf über 8000m² Ausstellungsfläche auf 6 Etagen über 6000 Jahre Wissenschafts- und Technikgeschichte der Menschheit anschaulich und erlebbar dargestellt. Der Turm ist von April bis Oktober täglich außer Montag von 10.00-18.00 Uhr geöffnet.
Bei Oschersleben im Bördekreis entstand 1997 ein MOTOPARK. Er gilt als eine von Europas modernsten Renn- und Teststrecken und bietet mehr als 80.000 Zuschauerplätze.
14 Kurven auf 3,667 Kilometer Länge und 10 bis13 Meter Breite sind Merkmale dieser Strecke. Alle Zuschauerbereiche sind 6 bis 8 Meter oberhalb der Strecke angelegt, wodurch der Abstand zur Piste verringert werden konnte und die Besucher ganz nah am Renngeschehen sind. Außerhalb der fast im ganzen Jahr stattfindenden Rennveranstaltungen werden auf Anmeldung auch Gruppenführungen mit Blick hinter die Kulissen durchgeführt. Im Angebot sind das Fahrsicherheits-training sowie die Durchführung von Kartrennen auf extra angelegten Strecken.
Die zu den ältesten Sakralbauten östlich der Elbe zählende Dorfkirche wurde um 1140 im Auftrage des Markgrafen "Albrecht der Bär" durch Mönche des Leitzkauer Prämonstratenserklosters errichtet. Sie war Zentrum der Christianisierung der Slawen in diesem ostelbischen Gebiet. Einmalige romanische Wandmalereien verstärken die Faszination der romanischen Baukunst. Die für Dorfkirchen typische Gliederung in Westturm, flachgedeckten Saal, Chor und Ostapsis, das schwere Mauerwerk und nicht zuletzt die durch die Anordnung der kleinen Rundbogenfenster erzielte geniale Lichtführung lassen den Besucher die Einfachheit des Lebens der Menschen in der Zeit der Romanik erahnen. Der Pretziner Musiksommer lockt jährlich Hunderte Musik- und Kunstliebhaber in den kleinen Ort südöstlich von Magdeburg.