Der fischreiche, etwa 550 ha große Arendsee, die Perle der Altmark, entstand durch unterirdische Salzauslaugung verbunden mit nachfolgenden Erdeinbrüchen. Wanderwege, das Strandbad, sowie ein Boots- und Fahrradverleih bieten neben Schiffsrundfahrten abwechsungsreiche Möglichkeiten der Freizeizgestaltung.
Am Südufer des Arendsees liegt der gleichnamige Luftkurort. Sehenswert sind die Ruinen des 1148-1208 errichteten Klosters der Benedektinerinnen.
Störche sind im Vergleich zu den meisten anderen deutschen Ferienregionen in der Altmark keine Seltenheit. Ihre Nester finden sich häufig auf den Dächern und roten Backsteinmauern der Gebäude der Altmark.
Die Stadt an der Mündung des Tangers in die Elbe erlebte im 14. Jahrhundert als Hansstadt ihre Blütezeit.
Die Altstadt steht unter Denkmalschutz. Eines der schönsten Werke der Bachsteingotik ist das Rathaus, das heute ein Heimatmuseum beherbergt. Den Norden der Altstadt dominiert die Stephanskirche mit dem höchsten Kirchturm der Altmark.
Bis 1530 war die einstige Hansestadt (1359-1518) die größte Stadt der Mark. Bereits um 1160 gegründet führte der Fernhandel mit Flandern und den Ostseestädten sowie die Tuchmacherei im 14. und 15. Jahrhundert zu wirtschaftlicher Blüte.
Sehenswert sind das gotische Rathaus (1462), die Marienkirche am Markt (1435-1447), der Dom St. Nikolai (1423-1467), das Katharinenkloster sowie die beiden Tortürme der ehemaligen mittelalterlichen Stadtbefestigung: Tangermünder Tor und Uenglinger Tor.