Nicht weit von dem Wahrzeichen der Stadt - dem Dom - vor dem Rathaus, steht die Bronzekopie des bekannten "Magdeburger Reiters" (1966).
Das mittelalterliche Original (um 1240) befindet sich im Kulturhistorischen Museum. Es gilt als das älteste nachantike freistehende Reiterdenkmal nördlich der Alpen.
Von den zahlreichen barocken Bürgerhäusern am und um den Markt herum blieben nach dem Krieg nur zwei erhalten (Breiter Weg). Sie gehören zu den wenigen erhaltenen historischen Bauten Magdeburgs.
Als Goethe 1805 Magdeburg besuchte, waren es die mittelalterlichen Baudenkmäler, an denen er sich "nicht genug erfreuen konnte". Sie sind es bis heute, die die Touristen nach Magdeburg locken.
Die romanische Kirche (11. und 12. Jh.) wurde im 13. Jh. gotisch gewölbt.
Die Klausurgebäude mit Kreuzgang, Speisesaal (Refektorium), Brunnenhaus und Brauhaus sind hervorragende Zeugnisse romanischer Baukunst (Museum). Die nach dem Zweiten Weltkrieg sorgfältig restaurierte Kirche dient heute als Konzerthalle.